Fundstücke 30 – Ankündigung

Posted on 28. Juli 2011 von

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[Fette links führen zu englischen Texten]

Wenn es nur einen, in diesen Fundstücken erwähnten Artikel gäbe, der Wert es wäre, gelesen zu werden, so wäre das der Text von Mike Marqusee über “seinen” Krebs und Gedanken, die er sich über Medizin, Pflege und das Gesundheitssystem macht:

“Without innumerable advances in immunology, biochemistry, chemical engineering, statistics and metallurgy, to name but a few, I wouldn’t be where I am now – in fact I wouldn’t be at all. The drip flowing into my vein is drawn from a river with innumerable tributaries. It is an entirely rational, intelligible process but no less miraculous for that.

And it’s not just a story of science. Alongside that – and necessary to it – is the long history of the hospital, of the discipline of nursing, of the social developments that made it possible to convert raw science into practical care.”

Doch es sind, wie immer, mehr. Wie zum Beispiel der Bericht über Forschung zur Frage, wie sich das Tragen einer Rüstung auf den Energiehaushalt des Menschen ausgewirkt haben mag. Das geht natürlich nur im Vereinigten Königreich und nur praktisch. Sehr zu empfehlen ist auch das Video mit dem Ritter auf dem Laufband.

Vom rostenden Ritter zu einem modernen, einem ganz modernen, Mythos. Im British Medical Journal BMJ schreibt Margaret McCartney über das Trinken. Prost! Oder besser: Moment! Flasche absetzen, wegstellen und was vernünftiges machen. Viel zu trinken ist nicht gesund, das wusste Die Welt bereits 2008 liegt mit ihre Zahlen allerdings wohl auch noch ein wenig hoch.

Über einen weiteren Mythos kann man hier nachlesen. Es geht um einen Farmer in Kanada, der gegen Monsato vor Gericht zog, was prinzipiell nichts Schlechtes sein muss. Allerdings eignet er sich wohl nicht als Vorzeigegrünerökorobinhood, als der er, hier in Europa, dargestellt wird. Zumindest freute er sich, bei den von “ihm gezüchteten” Pflanzen “RoundUp”, von Monsanto, nutzen zu können. Der Farmer war sicher Optimistisch, seinen Prozess zu gewinnen, was ihm, wie eine Studie zeigt, ein geringeres Risiko für einen Schlaganfall beschert. Hat.

Bei mehr Optimismus braucht man also weniger Ärzte! Zumindest wird das in den nächsten Jahren in vielen Ratgebern stehen, die ihr dünnes Fundament mit der oben erwähnten Studie zu verstärken suchen werden. Dabei brauchen wir doch gerade mehr Ärzte, nicht wahr? Nicht wahr! Apropos “Nicht wahr!”: (Fast!) Alles was man beim Arzt selber zahlen muss, kann man getrost vergessen und wer dort das Wort “IGEL” hört, sollte an erster Stelle an dessen Stacheln denken, so wie an diese Geschichte mit dem Hasen.

Im Blog der GWUP wird auf ein Video hingewiesen in dem sich, durch eine leichte Verschiebung des Fokus hübsche Gesichter in hässliche Fratzen verwandeln. Fies und faszinierend.

Anonymus hat dazu aufgerufen, PayPal-Konten zu kündigen, weil PayPal ein gemeiner Verein sei, oder so in der Art. Ich hatte das eigentlich schon nach der Sache mit WikiLeaks vor, konnte aber meine Zugangsdaten nicht finden. Dieser Artikel über Zigarren, ein Embargo gegen Kuba und Forderungen PayPals haben mich allerdings neu motiviert.

Auch an Motivation fehlt es sowohl Pharmaunternehmen, als auch Männern, sich um Verhütung in der Verantwortung Letztgenannter zu bemühen. Anders ist es nicht zu erklären, warum es “die Pille” für den Mann noch immer nicht gibt. Ich gebe zu, ich klage nicht, ich stelle nur fest.

Kurz vor Schluss gibt es noch eine schlechte Nachricht aus Deutschland, über Nazis, die ein Zeltlager überfallen haben.

So soll es nicht enden und deswegen weise ich auf ein Video bei der Welt hin, wo in einem Video launig über einen ZDF-Beitrag zu Homöopathie bei Tieren und Wünschelruten bei deren Haltern hergezogen wird.

Ich gehe jetzt meine Zugangsdaten suchen.

Die nächsten Fundstücke gibt es von der, vermutlich schon immer paypallosen Cassionette.

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