Fundstücke 24 – Kurz und …

Posted on 18. Juni 2011 von

1


[Fette Links führen zu englischen Texten]

Sperma! Ist das nicht ein toller Beginn für die Fundstücke? UNd es wird noch besser. Die angeblich immer schlechter werdende Qualität des Spermas, ein Fakt der als Beweis für unseren ungesunden Lebensstil und die Vergiftung unserer Umwelt herangezogen wurde, stellt sich als Mythos heraus. Wobei die NYT und das Ärzteblatt zu etwas unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Um im weiteren Themenkreis zu bleiben, wenn man so will an der Gegenüberliegenden Seite von schlechtem Sperma, hier ein Artikel zu Abtreibungsgegnern in Russland. Dort werden zunehmen Taktiken und Methoden von Abtreibungsgegnern aus den USA übernommen. Vielleicht wegen des „großen“ Erfolgs der „True Love Waits“-Bewegung?

In New York State wurde ein an Junge mit Autismus von seinem Betreuer umgebracht. Dieser war seit 15 Tagen ununterbrochen im Dienst gewesen. Ein anderer Mitarbeiter schaute zu. Der Artikel , wieder bei der NYT, gibt einen Blick hinter die Kulissen der Betreuung von Menschen mit Behinderungen durch private Dienstleister in den USA.

Wir bleiben bei derselben Zeitung. Auch in den USA hat man sich mit dem Verlauf der EHEC-Ausbreitung in Deutschland beschäftigt. Wohl weil man dort diesen Gesellen aus eigener leidvoller Erfahrung kennt. Bei „Weitergen“ wiederum kann man ein Interview mit Marina Manrique finden, einer Bioinformatikerin, die an der OPEN ACCESS Annotierung (Entschlüsselung) des EHEC-GEnoms beteiligt war.

Passend zur Fussball-WM in Deutschland berichtet das Discovermagazine über die Gesundheitsgefahren des feinen Spuckenebels, der von Vuvuzelas ausgeht. Ganz ohne Vuvuzelas kann sich das HI-Virus verbreiten, was es scheinbar unter Männern in Deutschland auch wieder vermehrt macht.

Während ein weiteres Diabetesmedikament vom Markt genommen wird, weil es das Risiko erhöht, an Krebs zu erkranken, thematisiert die Deutsche Gesellschaft für Onkologische Pharmazie mit den Wechselwirkungen von Alternativen Heilmitteln und Chemotherapeutika. Da 80% der Krebspatienten neben der medizinischen Therapie ebenfalls auf solche Mittel zurückgreifen, ist das kein theoretisches Problem. Hier der Link zum Paper.