Fenistil ganz endogen

Posted on 8. Juli 2011 von

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Frauen müssen schön sein und Frauen müssen Schmuck tragen. Manchmal passt beides nicht zusammen. Im Falle einer Kontaktallergie auf Schmuck zum Beispiel, trägt sie eine Kette, hat sie eine Allergie, will sie keine Allergie, trägt sie keine Kette. Dann kann eine Frau nur schön sein ODER Schmuck tragen. Es ist verzwickt, denn am Markt bestehen nur die Besten.

Doch Fenistil hat die Rettung, ist die Rettung. Im neuen Werbespot wird der Beischlaf und das Frauenbild in den Köpfen gesichert, dank Fenistil.

Natürlich ist das schönste an dem Produkt natürlich. Denn der „körpereigene Wirkstoff blockiert die Hautirritation direkt dort, wo sie entsteht“. Im Kopf?

Im Kopf wirkt allerdings der körpereigene Wirkstoff nicht, das könnte höchstens der andere Wirkstoff, dass Dimetinden. Aber auch erst, wenn man die Creme isst.

Beim körpereigenen Wirkstoff handelt es sich um Hydrocortison, wie man Cortisol nennt, wenn es künstlich hergestellt wurde. Cortisol und Cortison sind eng verwandt haben ähnliche Wirkungen und spielen wichtige Rollen im Körper und in der Medizin. Cortisol schwächt die Immunabwehr, was zum einen als Wirkung genutzt und als Nebenwirkung gefürchtet wird. Allerdings ist auf der Seite mit den Risiken und Nebenwirkungen kein Hinweis zu finden, Infektionen nicht mehr der Creme zu behandeln.

Solche Werbung macht mir körpereigene Kopfschmerzen, ich werde ein pflanzliches Mittel dagegen einnehmen. Vielleicht Opium.

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