F.D.A. fällt entscheidung zu Avastin

Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat am Freitag (18.11.11) die Zulassung von Avastin zur Behandlung von Brustkrebs zurückgezogen.

„The commissioner, Dr. Margaret A. Hamburg, said that clinical trials had shown that the drug was not helping breast cancer patients to live longer or to meaningfully control their tumors, but did expose them to potentially serious side effects like severe high blood pressure and hemorrhaging.“

„Die Komissarin (…) sagte, klinische Studien hätten gezeigt, das Medikament hätte den Brustkrebspatientinnen nicht geholfen, länger zu überleben oder ihre Tumoren relevant zu kontollieren, dafür seien sie jedoch potentiell schweren Nebenwirkungen wie z.B. stark erhöhtem Blutdruck und Blutungen ausgesetzt gewesen.“ Übersetzung: merde

In meinem Beitrag „Heizdeckenverkäufer am Krankenbett“ hatte ich über die Geschäftspraktiken von Roche, unter anderem in Deutschland, berichtet.

Für andere Indikationen bleibt das Medikament auf dem Markt und kann von Ärzten „off Label“ weiter für die Behandlung von Brustkrebs eingesetzt werden. Fraglich ist, ob Versicherungen die Kosten übernehmen werden.

Nun stellt sich die Frage, ob die europäische Arzneimittelbehörde ihre Politik zu Avastin ebenfalls überdenkt.

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