Bedeutende Esoteriker X – Hajo Schmidt

Posted on 24. Februar 2013 von

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Hajo Schmidt

Wie viele andere spirituelle Führer war Hajo Schmidt einer wider Willen. Und wie bei vielen spirituellen Führern der Menschheitsgeschichte wurde sein Auserwähltsein bereits früh in seinem Leben deutlich. Die erste schriftliche Aufzeichnung reicht ins Jahr 1951, als er einem jüngeren Mitschüler klar zu machen versuchte, dass aller Besitz dieser Welt vergänglich sei, er daher Ballast bedeutet und schadet: ‚Her mit der Kulle oder es knallt.‚ Er eilte seinem Ruf voraus, hinterließ diesen jedoch bleibend.

Hajo Schmidt sah sich immer auf der Seite der Schwachen und Marginalisierten, was sich nicht nur in Form schlechter Wohnverhältnisse, der Arbeitslosigkeit seines Vaters und hartnäckigem Fusspilz zeigte, sondern auch in seinem Durst. Auf die Frage eines Lehrers, was er später einmal werden wolle, antwortete Hajo Schmidt bescheiden: ‚Besoffen‚. Damit war er vielen spirituellen Führern seines Alters bereits vor dem Ende seiner weltlichen Ausbildung weit voraus. Sein spiritueller Aufstieg hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen.

Erst die schwere körperliche Arbeit in einem Kohlenstollen jedoch brachte ihn auf den Weg echter Erkenntnis. Sein sonniges Gemüt brachte viele Kollegen dazu, sich an ihm eine Beispiel zu nehmen und die Gedanken nach der ermüdenden Arbeit gemeinsam schweifen zu lassen. Die Tore des Geistes öffnete ein Herrengedeck, oder mehrere. ‚Immer‚, so Schmidt auf die Frage nach dem Ziel im Leben, ’noch ein Herrengedeck‚. In der Mischung hoch- und niedrigkonzentrierter spiritueller Getränke erkannte Schmidt das Yin und Yang des Lebens und dessen Flüchtigkeit. Sich gegen diese Flüchtigkeit zu wehren war für Hajo Schmidt sinnlos. Wahres Glück gab nur, wenn man ein Teil davon wurde: ‚Nicht lang schnacken, Kopp in‘ Nacken

Seinem Sohn war er ein guter Lehrer. Fragte dieser nach dem Konfirmandenunterricht:

Fatti, was passiert nach dem Tod?

so antwortete er weitsichtig:

Jemand muss Deine Beerdigung bezahlen.

Auf die Frage

Fatti, gibt es eigentlich einen Gott

antwortete Halo Schmidt weise:

Solange er meine Rechnungen nicht bezahlt is mir das egal. Prost!

Dann‚, so erwiderte der Sohn,‘ist es mir nicht egal‚ und dachte an OMAs und OPAs, Tanten und Onkel, Briefumschläge mit seinem Namen und die Konfirmation, seine Konfirmation. Ohne es zu wissen, war er damit zu einem der vielen Anhänger der Leeren Hajo Schmidts geworden: Die pragmatisch-opportunistische Esoterik ruhrpottscher Prägung (POERP).

Halo Schmidt starb Ende 2012 an den Folgen einer Leberzirrhose. Für Anhänger war sie die offensichtliche Folge von Chemtrails.

Die stoffliche Hülle Hajo Schmidts mag uns verlassen haben, doch sein Geist lebt in uns allen weiter. Oder, wie Hajo Schmidt gesagt hätte:

‚Prost!‘

Die Beitrag ist Teil beliebten Serie über bedeutende Esoteriker.

[Bildquelle]

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