Kleine Umfrage zu Heilpraktikermethoden

Über die Inhalte, die HeilpraktikerInnen in der Ausbildung zu vermittelt bekommen, hatte ich ja bereits geschrieben. Mich würde aber interessieren, ob Anekdoten, die ich selbst gehört habe eher die Regel oder eher die Ausnahme sind. Es geht darum, ob HeilpraktikerInnen ihren PatientInnen standardmäßig empfehlen, Medikamente abzusetzen.

Beiträge zu dem Thema bitte in den Kommentaren. Bitte sowohl Bestätigungen als auch Widersprüche🙂

 

Mit „Medikamenten“ sind rezeptpflichtige, pharmazeutisch wirksame Medikamente gemeint.

 

5 Gedanken zu “Kleine Umfrage zu Heilpraktikermethoden

  1. „Um das klarzustellen, (fast) JedeR kann morgen Heilpraktiker werden. Dafür braucht man einen Hauptschulabschluss, ein sauberes Führungszeugnis und eine Prüfung beim Gesundheitsamt. Diese Prüfung soll dafür sorgen, dass die zukünftigen Heilpraktiker keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellen. Das Niveau ist basal. Auf diese Prüfung kann (!) man sich in Heilpraktikerschulen vorbereiten lassen. “

    FÜR MICH gibt es nurmehr die Flucht nach vorne. Ich habe eine neue FSM-basierte Weltrelgion gegründet (der Pastafarianismus nach MIR), eine FSM-basierte esoterische Schule geschaut (FSMosophie). Jetzt kann ich auch noch Heilpraktiker werden (die FSMopathie ist bereits von MIR als die Verbesserung der Homöopathie etabliert worden)

    Kann mir bitte jemand genau sagen, welche formalen Schritte notwendig sind, dass ich als Österreicher in Deutschland zum Heilpraktiker werden kann? Ie, wo/wie/welche Prüfung beim Gesundheitsamt. Und muss ich mein Führungszeugnis aus meiner alten Heimat besorgen?

    Danke & Ramen,

    Grand.Masta.MIR (alternativspiritueller Führergeist f.d. 3. Jahrtausend)

    PS: Setzen auch Sie sich dafür ein, dass neben der chrsitlichen Theologiefakultäten an Ihrer Lieblingsuni auch pastafarianistische Fakultäten entstehen können!

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  2. Ich bin 100%🙂

    Ist allerdings eventuell nur bedingt für Deine Umfrage brauchbar, weil das der erste und nach der obskuren Empfehlung, die Opioide und Muskelrelaxantia abzusetzen auch der bisher letzte Besuch bei einem Heikpraktiker war. Führte dunnemals vor 35 Jahren zur intensiveren Beschäftigung mit dem Denkmodell Homöopathie und zur Maxime, mich demnächst vorher zu informieren – so hat es doch noch etwas Gutes gehabt…

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  3. leider haben bei viele Patienten in meiner 26jährigen ärztlichen Tätigkeit Heilpraktiker vom Arzt verschriebene Medikamente „abgesetzt“ oder das Absetzen empfohlen, und ich habe leider auch einige wenige Patienten kennenlernen müssen, die diese Gefolgschaft mit dem Leben bezahlt haben. Besonders viele bringt die „Germanische Neue Medizin“ um, die bei heilbaren Krebsarten vor wissenschaftlich fundierter Behandlung warnt. Aber es gibt auch kluge, gute Heilpraktiker, die ein wenig „kleine Psychotherapie“, oder sei es nur herzliche Zuwendung, für die der Arzt im derzeitigen Gesundheitssystem leider keine Zeit mehr hat, mit ein paar Kügelchen und Tröpfchen verbrämen und dem Arzt eher zuarbeiten als ins Handwerk pfuschen.

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