Hamers Ideen zu Krebs beim DZVhÄ?

Es ist eines der Verdienste Edzard Ernsts seit seiner Emeritierung auf seinem Blog ausdauernd, lesenswert und einen Hauch ironisch über „alternative“ Medizin zu berichten. Man hat das Gefühl, die Apologeten der magischen Methoden kommen gar nicht mit Studien hinterher, die er auseinandernehmen kann. Ein Gefühl das leider trügt.

Kürzlich berichtete Ernst über ein Interview, in dem der Arzt und Homöopath Dr. Jens Wurster über seine Erfolge bei der Behandlung von Krebs berichten darf. Er arbeitet in einer Klinik in der Patienten mit Krebserkrankungen teilweise ausschließlich homöopathisch behandelt werden. Weil das geht! Tolle Erfahrungen und so! Die haben ganze SÄCKE mit beeindruckenden Anekdoten. Das Interview ist gruselig zu lesen. „Schulmedizin“ wird in dem Interview wie ein Störfaktor der homöopathischen Behandlung beschrieben, nicht als beste Chance die man hat. Man solle doch nach Bekanntwerden der Diagnose lieber ein paar Wochen warten (6-8), anstatt sich „panisch“ in die Hände irgendeines „Schul“mediziners zu begeben. Die homöopathische Behandlung solle, geht nach Herrn Wurster, vor der „schulmedizinischen“ Therapie beginnen.

Wie lange vor der „schulmedizinischen“ Therapie? Am besten Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Geht nach Herrn Dr. Wurster, sind wir nämlich alle homöopathisch Bedürftige! Krebs, so will es der Apologet der Wasserwunder, solle noch vor seinem Entstehen durch geschickte homöopathische Mittelwahl verhindert werden. Denn bereits Jahre vor einer Krebserkrankung gebe es Hinweise auf diese, welche der fähige Homöopath lesen und (!) behandeln könne. Und woher weiß der Herr Dr. Wurster das? Hat er Studien zu dem Thema gemacht? Nö. Er hat sich die Geschichten (auch genannt: homöopathische Anamnese) der Patienten angesehen und ein Muster entdeckt. Ein Muster, welches sich systematischer Betrachtung zu entziehen scheint, weil es niemand sonst sieht. Jemandem, der nach 200 Jahren noch dem Konzept einer Lebenskraft anhängt und versucht, sie zu behandeln, sollte man so kleine Ungereimtheiten wohl zugestehen.

„Wir müssen lernen, die vielschichtigen Phasen der Tumorentwicklung zu erkennen und Jahre vorher präventiv behandeln. Man muss von dem Denkansatz der Schulmedizin abweichen, den Tumor als lokales Geschehen zu sehen. Krebs ist eine systemische Erkrankung und der Mensch erkrankt an seiner manchmal genetisch determinierten Schwachstelle. Ein sinnvolles Therapiekonzept ergibt sich folglich durch Aktivieren des Immunsystems, durch Wiederherstellen der Entgiftungsfunktionen des Körpers und durch Herbeiführen eines seelischen Gleichgewichts. Wir erkennen bei vielen Krebspatienten bei der genauen Analyse der Symptome und Krankheitsentwicklung, dass es oftmals Jahre vor der Krebsentstehung bestimmte Zeichen gegeben hat, die schon deutliche Hinweise auf die Krebsgefährdung gaben und gleichzeitig Hinweise auf bestimmte homöopathisches Mittel liefern. Verabreiche ich einem Patienten ein Mittel, welches einen günstigen Einfluss auf das Tumorgeschehen hat, dann gehe ich davon aus, dass dieses Mittel 5 Jahre früher die Tumorentstehung verhindert hätte.“

Echt mal, immer diese Schulmedizin, die Tumore als lokales Geschehen ansieht! Ach, macht sie gar nicht? Es kommt auf den Tumor an? Da vereinfacht jemand soweit, bis es falsch ist? Und das von einem aufrechten Homöopathen? Man fasst es nicht! Die heilige Trias der wursterschen Krebsbehandlung besteht aus Aktivierung des Immunsystems, Entgiftung und herstellen des seelischen Gleichgewichts. Hach, man möchte gleich Krebs bekommen, bei so sanften Aussichten.

Die „Aktivierung des Immunsystems“ ist ja so eine Worthülse, den unsere Praktiker der magischen Heilmethoden gerne benutzen. Was sie damit meinen, bleibt unklar, denn „das Immunsystem“ zu aktivieren kann auch zu einem schnellen Ende führen. Aber keine Angst, mit Homöopathie kann das nicht passieren. Mit Homöopathie passiert nämlich mit dem Immunsystem genau das: Nichts. Was die Entgiftung angeht, wundert man sich, dass im wursterschen Wortsalat das Wort „Schlacke“ nicht genutzt wurde. Schlacke gibt es zwar nicht, aber die Heiler und Schamanen wollen sie immer loswerden. Der Körper wird in Wirklichkeit, ganz unmagisch, von der Leber und den Nieren „entgiftet“. Und wenn diese Organe nicht funktionieren ist das ziemlich schnell, ziemlich gefährlich, dafür braucht man keinen Krebs. Was das seelische Gleichgewicht angeht, ist die Frage, wie man das überhaupt definiert? Und ob unser interviewter Arzt das will (immerhin wären seine Aussagen dann prüfbar). Für mich klingt das ganze aber ziemlich nach der hamerschen Lehre, der Germanischen Neuen Medizin und seinen psychischen Konflikten, als Grundlage jeder Erkrankung.

Nun hat aber niemand gemerkt, dass wir von der, von Edzard Ernst zitierten, englischsprachigen Seite, zu einer deutschen gesprungen sind: der Homepage des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Die sagen sonst zu jeder Gelegenheit, Homöopathie solle bei schweren Erkrankungen nur „ergänzend“ zur „schulmedizinischen“ Therapie eingesetzt werden. Auf ihren Seiten propagieren sie jedoch, mehr oder weniger offen, das Gegenteil. Ich habe bereits früher dargelegt, dass ein Homöopath nicht zwischen schweren und leichten Erkrankungen unterscheidet, wenn er die Wirksamkeit der Homöopathie bewertet. Da er die Lebenskraft des Menschen behandelt, ist es irrelevant, ob es sich um einen Schnupfen, Asthma oder Krebs behandelt. Zumindest für den Homöopathen, für Patienten wird der Unterschied schnell deutlich.

Im oben verlinkten Text hatte ich bereits andere Beispiele für die Doppelzüngigkeit des DZVhÄ genannt. Es gibt mehrere Beispiele bei denen der DSVhÄ Befürwortern einer rein homöopathischen Behandlung schwerer Erkrankungen (HIV/AIDS, Krebs, Multiple Sklerose u.a.) eine Bühne bietet. Dabei ist man natürlich stets darauf bedacht, sich nicht angreifbar zu machen. Da wird in einem Satz von Lebensqualität UND Überlebenszeit berichtet, die untersucht wurden. Kurz danach wird dann von positiven Ergebnissen berichtet, die sich jedoch nur auf die Lebensqualität beziehen. Die Überlebenszeit wird nicht mehr erwähnt, so entsteht der Eindruck, auch diese würde positiv beeinflusst. Wird sie nicht. Der medizinische Laie, der nach offizieller Lesart des DZVhÄ vom verantwortungsbewussten Mediziner* geschützt wird, wird hier hinters Lichts geführt. Impliziert wird immer, eine homöopathische Heilung sei möglich. Ist sie nicht.

Wie weit es mit der Lebensqualität her ist, hat Dr. Aust auf seinem Blog sehr detailliert dargestellt. Kleiner Hinweis: Nicht sehr weit.

Immerhin sind die Globulisten ehrlich, wenn sie zugeben, sie würden sich mehr Mut der KollegInnen wünschen, Krebs rein homöopathisch zu behandeln. Doch leider ist das Establishment zu verstockt, um 200 Jahren alte Ideen noch einmal auszugraben und physikalisch unmögliche, in sich widersprüchliche und widerlegte Therapienkarrikaturen an Patienten auszuprobieren. Immer diese Dogmatiker!

Man merkt vielleicht, wie angepisst ich bin. Immer wenn ich denke, die Homöopathen sind ja ganz niedlich mit ihren Ohrensesseln in den Praxen und Kügelchen in der Hand, werde ich darauf gestoßen, was für menschenverachtende Ideen sich unter dem Dach des DZVhÄ sammeln können. Dabei ist den Mitgliedern wahrscheinlich nicht mal klar, was für einen gefährlichen geistigen Müll sie da vertreten. Klar ist ihnen jedoch komischerweise, dass sie sich auf offiziellem Parkett nicht ganz in die Karten schauen lassen dürfen. Politiker lassen sich dann von den warmen Worten ganzheitlich einwickeln und entschlafen sanft. Das haben sie mit homöopathischen Krebspatienten gemeinsam.

 

*Mediziner, die Homöopathie als Maßstab für eine Behandlung nehmen, können nicht wirklich verantwortungsbewusst handeln, weil sie keinen Maßstab haben. Homöopathie ist unmöglich, wissenschaftliche Maßstäbe kann man nicht anlegen. Andere Maßstäbe können verantwortungsbewusste Mediziner bei der Bewertung von Behandlungen jedoch nicht anlegen, weil es andere nicht gibt. Ein Patient eines „verantwortungsbewussten“  homöopathischen Mediziners braucht vor allem eins: Glück.

Advertisements

12 Gedanken zu “Hamers Ideen zu Krebs beim DZVhÄ?

  1. Lieber Merdeister,

    leider geht die “Schulmedizin” wirklich oft recht undifferenziert an onkologische Krankheitsbilder ran, das ist ein Tummelplatz für heroische Tumor- und Metastasenchirurgie, für Strahlentherapien und für Chemotherapien bis zur Rescue-Therapie (die Rescue-Tropfen lassen grüßen…)

    Der psychische Aspekt der Tumorentstehung und -heilung wird dabei mehr oder weniger gut berücksichtigt, oftmals gar nicht, damit bleibt die “Schulmedizin” nicht selten rudimetär. Man muss aber sagen, dass manche “schulmedizinische” Institutionen sehr gute psychoonkologische Ansätze bieten.

    Nach wie vor leugnet aber ein großer Teil der Onkologen psychische Faktoren bei der Tumorentstehung mehr oder weniger und gewährt hier den Alternativmedizinern einen leichten und unverdienten Sieg. Denn freilich haben die Recht mit der “Stärkung des Immunsystems”, aber sie sind ebenso weit wie die “Schulmedizin” von Erfolgen auf diesem Gebiet entfernt. Mit Globuli wird man ganz sicher Null-Komma-Null bewirken!

    Eine gesunde Lebensweise, freilich, die definiert die “Schulmedizin” sogar etwas präziser und evidenzbasierter, ist hier von Vorteil. Aber wie bringt man Noch-Gesunde dazu, sie zu befolgen? Da liegt der Hase im Pfeffer.

    Psychohygiene im weiteren Sinne ist meiner Ansicht nach das Wichtigste und Entscheidende, zusammen mit gesunder Lebensweise, zu der Psychohygiene gehört.
    Und auch hier ist oder mindestens wäre die “Schulmedizin” weit im Vorteil, weil sie gut ausgebildete Psychotherapeuten zu bieten hat mit evidenzbasierten Methoden.

    Es ist ein Skandal: Nach dem Heilpraktikergesetz darf man “Psychotherapie” ohne jegliche fundierte Ausbildung anbieten!! Somit wird die richtige Erkenntnis, dass in der Krebsentstehung psychische Konflikte eine Rolle spielen, ad absurdum geführt! Das ist so, als würde man das Kreischen einer festgelaufenen Bremse mit Entspannungsmusik aus dem Autoradio übertönen – deshalb versagt die Bremse trotzdem, wenn sie gebraucht wird!

    Nach Krebsdiagnose mehrere Wochen zu warten ist natürlich ganz gefährlicher Unsinn. Nach wie vor kann man bereits eingetretenen Krebs in erster Linie NUR mit dem Messer heilen, zum Teil auch mit kurativer Bestrahlung und/oder Chemotherapie.
    Wer in dieser Situation einem Patienten, der nicht schon im Greisenalter oder anderweitig schwer krank ist, etwas anderes empfiehlt ist ein nicht nur potentieller Mörder, ein verblendeter Verbrechter. Dass der Patient selbst Gründe haben kann, sich anderes zu entscheiden, erkenne ich aber durchaus an.

    Dass es bei vielen Chemotherapien, die laut Studien Verlängerungen des Lebens oder des progressionfreien Überlebens um wenige Wochen bringen (wenn´s denn wirklich wahr ist), nur ums Geld geht, auch bei manchen Operationen, steht auf einem anderen Blatt

    Jedenfalls ist Homöopathie eine pseudowissenschaftliche Schlacke, die das Medizinsystem dringend ausscheiden müsste um besser funktionieren zu können. Wie unsere alternativmedizinische Freunde aber auch wissen, ist es damit bei Weitem leider nicht getan.

    Dr. Peter Pommer

    1. Lieber Peter,

      danke für den ausführlichen Kommentar. Was den Zusammenhang von „Krebs“ und „Psyche“ betrifft, hatte ich dazu vor einiger Zeit etwas recherchiert. Dabei ist bei mir hängen geblieben, dass die Einstellung zum Krebs während der Therapie keinen (messbaren) Einfluss auf das Überleben hat. Auch gibt es keine (messbaren) psychischen Faktoren, die die Entstehung von Krebs begünstigen. Ich schließe hier so etwas wie die Neigung zu Suchtverhalten und daraus resultierenden Folgen aus. Insofern wäre ich interessiert an Ergebnissen, die in eine andere Richtung zeigen, so habe ich Dich zumindest verstanden.
      Um nicht missverstanden zu werden. Auch wenn „die Psyche“ keinen wesentlichen Einfluss auf das überleben hat, sollten Patienten angemessen psychologische begleitet werden!

      VG
      merde

      1. Lieber Merdeister,

        es ist wahr, das ist ein altes und eben schon überholtes Dogma der wissenschaftlichen Onkologie, dass Krebsentstehung nichts mit psychischen Einflüssen zu tun hat.
        Das liegt in erster Linie daran, dass Onkologie ohnehin ein hoch komplexes Fach ist und die gedankliche Integration auch psychosomatischer Faktoren wohl viele Gehirne überfordert.

        Hinsichtlich der Therapie ist das aber schon einwandfrei widerlegt:
        http://www.nejm.org/doi/pdf/10.1056/NEJMoa1000678.

        Eine psychosoziale Betreuung bringt bei metastasiertem Brochialkarzinom eine genauso “große”, bescheidene Lebenszeitverlängerung wie eine palliative Chemotherapie. Die Nebenwirkungen der Chemotherapie sind aber so belastend (vom astronomischen Preis solcher Substanzen mal ganz zu schweigen), dass unter Berücksichtigung der Lebensqualität die psychosoziale Betreuung eindeutig der bessere Weg ist.
        Unglaublich das alles, wenn man sieht, wie viel in der Onkologie von “vielversprechenden neuen Substanzen” gesprochen wird, nur weil es der Industrie Geld bringt, und den Ärzten, die diese Studien machen. Bei genauem Hinsehen ist der Benefit dieser neuen Substanzen aber zu 90% lächerlich gering, meist nur im Bereich weicher Surrogatparameter wie dem “progressionsfreien Überleben”.

        Thore von Uexküll ist in der wissenschaftlichen Medizin eigentlich unbestritten und hat auch zum Ausdruck gebracht, dass bei der Krebsentstehung psychische Faktoren eine Rolle spielen – komischerweise scheinen gerade das viele universitäre Onkologen nicht gelesen zu haben oder nicht zu glauben (wollen). Hier gibt es ein schönes Referat darüber:

        www1.uni-hamburg.de/psych-3/seminar/toennies/Homepage/krebs.doc

        Ich bin nun über 25 Jahre als Arzt tätig und mache – aus Interesse an faszinierenden und oft auch bedrückenden und kaum zu glaubenden Lebensläufen – grundsätzlich immer biografische Anamnesen. Dies ist möglich, da ich nur im klinischen Kontext tätig war, wo selbst bei Zeitnot bei Aufnahme im Rahmen des stationären Aufenthalts meist irgendwann später Zeit für diese ausführliche Exploration war.
        Wenn man an verschiedenen Orten den Sonnenaufgang beobachtet, kennt man nicht immer die Himmelsrichtungen. Im Verlauf der Zeit glaubt man aber daran, dass die Sonne immer mehr oder weniger, je nach Jahreszeit, im Osten aufgeht.

        Ähnlich ist es mit den biographischen Anamnesen. Bei tausenden von Krebspatienten, Herzpatienten oder Atemnotpatienten – mit diesen drei Problemen habe ich mich schwerpunktmäßig seit 25 Jahren beschäftigt – fallen unterschiedliche Muster auf, die nicht auf jeden Patienten zutreffen aber sich doch bei jeder Krankheitsentität in typischer Weise wiederholen.

        Dass forschende Onkologen nicht die Zeit haben, solche ausführlichen Anamnesen zu machen, und niedergelassene Onkologen schon gar nicht, liegt auf der Hand und das kann man diesen Leuten auch nicht vorwerfen.
        Wissenschaftlich ebenfalls sauber und unideologisch (und vor allem un-esoterisch) arbeitende Leute wie Uexküll kommen aber dennoch zu viel differenzierteren Ergebnissen.

        So hoffe ich, lieber Merdeister, Dich wenigstens ein klein wenig überzeugt zu haben.

        Dr. Peter Pommer

      2. Lieber Peter,

        sagen wir mal so: Ich würde Dir gerne mehr glauben, als ich es tue :-)

        Die von Dir zitierte Studie (ich habe nur das Abstract gelesen) sagt:
        „As compared with patients receiving standard care, patients receiving early palliative care had less aggressive care at the end of life but longer survival.“

        Da klingt eher, nach einem Plädoyer für Palliativmedizin und gegen aggressive Therapie um jeden Preis. Weniger nach einem primären positiven Einfluss der Psyche auf das Überleben.

        Ich habe ein Buch gefunden, in dem auch etwas zu dem Thema steht. Kurz gibt es (bisher) keinen nachgewiesenen Einfluss der Psyche auf die Entstehung oder den Verlauf von Krebserkrankungen. Leider kann ich das nicht hierher kopieren. Dort werden auch die von Dir berichteten Lebensereignisse thematisiert. Inklusive der methodischen Möglichkeiten.

        Vielleicht bin ich noch zu jung und naiv aber ich denke, wenn es ein Phänomen gibt, kann man es auch messen. Und gerade bei Krebs ist und war das Interesse groß, so dass auch Mittel dafür da wären. Bzw, wurden ja viele Thesen offensichtlich schon überprüft und nicht bestätigt.

        In dem Referat werden ziemlich alte Studien zitiert, einige werden auch in dem oben verlinkten Buch erwähnt. Der Mechanismus, der postuliert wird ist zwar plausibel, scheint sich aber nicht relevant niederzuschlagen.

        Ich bin ja ungern so stur aber mir scheint, zumindest aktuell, gibt es wenig Belege für den Einfluss der Psyche auf Krebserkrankungen. Was, wie bereits gesagt, nicht gegen die adäquate psychologische Betreuung spricht.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.