Perlen der Woche 17/11

Was Trump und Merkel verbindet, dass man besser eine Zeitung gründet, statt Alkoholiker zu werden, und wer zuletzt (dreckig) lacht

US-Präsident Donald J. Trump auf der Pressekonferenz am 17.3.2017 zum Abschluss der Gespräche mit Bundeskanzlerin Angela Merkel:

„When it comes to wiretapping from this past administration,“ (zeigt auf Merkel) „at least we have something in common perhaps.“

Auf die Frage von Tilo Jung auf der Bundespressekonferenz vom 17.3.2017, ob man sich zum Geburtstag der Römischen Verträge schon auf einen gemeinsamen Text geeinigt habe, Antwort von Regierungssprecher Georg Streiter (via jungundnaiv.de):

Lassen Sie sich überraschen.“

Wolfgang Herles, ex-Report München, ex-Tagesschau, ex-Tagesthemen, ex-Bonn direkt, ex-3Sat, ex-Phoenix, jetzt bei Tichys Einblick aus dem Fundus seiner reichhaltigen Lebenserfahrung:

„Auf dieser Welt haben so viele Paralleluniversen Platz wie Gehirne.“

Jakob Augstein über seine frühen journalistischen Erfahrungen zusammen mit dem ehemaligen Chefredakteur der Wochenzeitung der Freitag Philip Grassmann:

„Mit der Erfahrung kam dann die Ernüchterung. Das ist ein normaler Prozess. Nicht normal war, dass wir dieser Ernüchterung nicht mit den üblichen journalistischen Mitteln begegnet sind – Alkohol, Romane schreiben, eine Kombination aus beidem –, sondern durch die Neugründung einer Wochenzeitung.“

Hubert Ulrich, Spitzenkandidat der Grünen in Saarland, über die wahrscheinlich wahlentscheidenden landsmannschaftlichen Unterschiede:

„Die Pfälzer essen lieber Saumagen und trinken Weißwein. Die Saarländer bevorzugen eher französische Küche und Rotwein.“

Jan Böhmermann:

(mit Text)

Georg Renner, Redakteur bei nzz.at, zur Wahl in den Niederlanden:
Screen 20170318
bento goes Clickbaiting:

„Eine Pornoseite hat ein Trump-Casting veranstaltet. So sieht der Gewinner aus“

Gruhner+Jahr-Sprech, um aus Lesern per Skimlinks Kunden für dritte Unternehmen zu machen und daran mitzuverdienen (via Übermedien, „Warum es sich für ‚Brigitte‘ ausgezahlt hat, für Tchibo zu jubeln“):

„Die tiefe Kenntnis unserer Communities of Interest ermöglicht uns, im Kontext unserer Inhalte auch Zusatzgeschäfte zu entwickeln.“

Theresa May, Premierministerin im Vereinigten Königreich, ohne Worte:
Beitragsbild: „Variety of pearls in an oister clam“
Autor: Hannes Grobe/AWI
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pearl-variety_hg.jpg
Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 Unported
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Ein Gedanke zu “Perlen der Woche 17/11

  1. „Die außerordentlichen Katastrophen der herrschenden Ordnung entstehen, wo dem Bürgertum die sittliche Reife fehlt, die Pflichten einer Bourgeoisie zu erfüllen.“ (HLG, in seinem neuesten Buch mit Haupt- und Nebensätzen bei edition suhrkamp)

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