Perlen der Woche 17/12

Berufsratschläge einer Ehefrau, die ihrem Mann dafür vierlagiges Klopapier kauft. Und ein Plakat.

US-Außenminister Rex Tillerson im Interview mit Independent Journal Review (IJR.):

„I didn’t want this job. I didn’t seek this job. My wife told me I’m supposed to do this.“

Jeroen Dijsselbloem ist Vorsitzender der Euro-Gruppe und Politiker der niederländischen Partij van de Arbeid, die  bei den Parlamentswahlen ein Rekordminus von 19,14 Prozent eingefahren hat. Gegenüber der FAZ hat er sein Verständnis von Solidarität der nördlichen Eurostaaten mit den Krisenländern mitgeteilt:

„Als Sozialdemokrat halte ich Solidarität für äußerst wichtig. Aber wer sie einfordert, hat auch Pflichten. Ich kann nicht mein ganzes Geld für Schnaps und Frauen ausgeben und anschließend Sie um Ihre Unterstützung bitten. Dieses Prinzip gilt auf persönlicher, lokaler, nationaler und eben auch auf europäischer Ebene.“

Matteo Renzi, ehemaliger Ministerpräsident Italiens, auf Facebook:

„Der Vorsitzende der Euro-Gruppe hat eine ausgezeichnete Gelegenheit ausgelassen, zu schweigen.“

Ein italienischer Facebook-User:

„Dabei ist, um es klar zu sagen, das Problem der Trunksucht entschieden ein in Nordeuropa herrschendes.“

Bundespressekonferenz vom 20.3.2017 (via Jung & Naiv):

ZUSATZFRAGE JUNG: Wenn ich Herrn Trump zuhöre, dann höre ich da einen Schutzgelderpresser, der Geld von seinen NATO-Partnern einfordert. Ist das auch der Eindruck des Auswärtigen Amtes und der Bundesregierung?
SRS’IN DEMMER: Die Frage habe ich offensichtlich zurecht überhört.
DR. SCHÄFER: Du möchtest nichts sagen? – Nein.
ZUSATZFRAGE JUNG: So redet der einfach, oder was?
DR. SCHÄFER: So redet der, ja, und damit gehen wir um. Herr Flosdorff hat ja gerade ausgeführt, was die Haltung der Bundesregierung dazu ist.

Der Kolumnist Miguel Robitzky zu Emoticons (via Übermedien):

„Doppelpunkt-Minus-Klammer-zu! Turbo-Igittigitt des Todes!“

Kundin in einem „HAUL-Video“ (via immerabgelenkt):

„Ich hab mich diesmal wieder für das vierlagige Toilettenpapier entschieden, das fand mein Mann letztes Mal so toll.“

Journalist Lorenz Meyer auf Facebook und bei BILDblog als Reaktion auf die Überschrift in der Bildzeitung „Darf man sie Mongo nennen?“ am Tag des Down-Syndroms:

„Liebe BILD-Redaktion, ich könnte es mir natürlich leicht machen und Euch im Gegenzug fragen, ob ich Euch ‚Arschlöcher‘ nennen darf?“

Der kürzlich verstorbene Psychotherapeut George Weinberg zu dem von ihm geprägten Begriff „Homophobie“ (NYT):

„The term stood a central assumption of heterosexual society on its head by locating the ‘problem’ of homosexuality not in homosexual people, but in heterosexuals who were intolerant of gay men and lesbians.“

Die Künstlerin Karen Fiorito über ihr Werk, Twitter:

 

Beitragsbild: „Variety of pearls in an oister clam“
Autor: Hannes Grobe/AWI
Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pearl-variety_hg.jpg
Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 Unported
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