Flucht sucht sich neue Wege: Jetzt von Algerien nach Sardinien

Während sie von Libyen aus zurückgehen, nehmen die Überfahrten aus Algerien Richtung Italien zu. Der Weg führt nach Sardinien. Und wieder werden bilaterale Abkommen zur „erleichterten Rückführung“ von Flüchtlingen und Migranten ausgehandelt.

Libyen und auf Nimmerwiedersehen(8): Wiederentdeckung eines Paria-Regimes

Unter dem Vorzeichen des „Kampfes gegen die illegale Einwanderung“ fand eine allmähliche Wiederannäherung Europas an Libyen statt. Mit Italien als Vorreiter

Libyen und auf Nimmerwiedersehen(7): Gerichtsurteile – die tatsächlichen Präzedenzfälle

Als nur moralischer Sieg gefeiert, waren die Freisprüche zugunsten von Stefan Schmidt, Vladimir Daschkewitsch und Elias Bierdel tatsächlich zukunftsweisend. Sie wurden ergänzt von den Freisprüchen für die tunesischen Fischer Abdelbasset Jenzeri und Abdelkarim Bayoudh.

Libyen und auf Nimmerwiedersehen(6): „Präzedenzfall Cap Anamur“, inszeniert von Staats wegen

Nicht nur an der deutschen Hilfsorganisation sollte ein abschreckendes Exempel statuiert werden. Neun Jahre lang mit dubiosem Erfolg.

Libyen und auf Nimmerwiedersehen(5): 40 Jahre dieselben Vorwürfe gegen Nichtregierungs-Organisationen

Hilfsorganisationen seien ein entscheidender „Pull-Faktor“ und ihre Mittel suspekt. Ein Déjà-vu

Libyen und auf Nimmerwiedersehen(4): Politik gegen Menschenretter

Die politische Kampagne gegen Nichtregierungs-Organisationen, die im Mittelmeerraum tätig sind, erscheint sorgfältig orchestriert und dient vor allem der Profilierung nach innen.

Libyen und auf Nimmerwiedersehen(3): Politik zum Sterben

Während Urteile von Rettungspflichten sprachen, unterließen europäische Staaten die gebotene Hilfeleistung.

Libyen und auf Nimmerwiedersehen(2): Flinke Agenturmeldungen

Ohne die filmischen Beweise und die Bezeugung durch Pressevertreter an Bord der „Sea Watch 2“ wäre die Nachrichtenlage eine andere: Irreführend.

Libyen und auf Nimmerwiedersehen (1)

Flucht und Vertreibung – Seit dem Fast-Zusammenstoß zwischen einem libyschen Patrouillenboot und der „Sea Watch 2“ am 10. Mai ist ein bald 40 Jahre altes Politikum wieder akut geworden. Und mit ihm auch die Frage nach der Berichterstattung zum „Fluchtweg Mittelmeer“. Eine Rekonstruktion

Fundstücke 31: Make Love, Not Porn

Beginnen wir mit….(Trommelwirbel)… Smolensk (mal wieder): Die Gazeta Wyborcza hat eine interessante Ansicht zu der nicht verstummen wollenden Debatte um den Flugzeugabsturz, die vermutlich auch im Wahlkampf von den Konservativen wieder benutzt werden wird: “Für das heutige Russland sei die Medienshow der MAK-Pressekonferenz in Moskau mit viel Tamtam sehr typisch, denn das Verteidigen der „Ehre der Uniform“ und anderen Regierungsorganisationen um jeden Preis sei nun … Fundstücke 31: Make Love, Not Porn weiterlesen