Mare Liberum

Viel ist vom Mittelmeer als der „tödlichsten Grenze der Welt“ die Rede. Wie aber funktioniert eine „Grenze“ auf dem freien Meer? (…)

Die Tätersuche hat begonnen

Folge der Spur des Geldes: Die Maxime in der Verbrechensbekämpfung gilt erst recht gegenüber europäischen Politiken, die Täter in Afrika alimentieren. (…)

Europas Handlanger

Die Todesliste von Banu Cennetoğlu wird jeden Tag länger. Die Aufrüstung des libyschen Militärs durch die EU und ihre Mitgliedstaaten hat die Situation verschärft. Das beschäftigt jetzt auch die UNO.

Flucht sucht sich neue Wege: Jetzt von Algerien nach Sardinien

Während sie von Libyen aus zurückgehen, nehmen die Überfahrten aus Algerien Richtung Italien zu. Der Weg führt nach Sardinien. Und wieder werden bilaterale Abkommen zur „erleichterten Rückführung“ von Flüchtlingen und Migranten ausgehandelt.

Tot, weil nicht geimpft (II)

Die Impfpflicht, die in Italien seit diesem Sommer sanktioniert ist, stößt auf ein geteiltes Echo. Auch ohne Pflicht ist Impfen in Deutschland ein hart diskutiertes Thema. Ein Vergleich.

An die Kette gelegt

Das Schiff Iuventa des Vereins Jugend Rettet bleibt in Italien beschlagnahmt. Was die Entscheidung bedeutet.

„Humanitäre Korridore“: Gutes Beispiel oder nur ein Feigenblatt?

Die Schließung Europäischer Grenzen für Flüchtlinge und Migranten weckt das Interesse an einem Pilotprojekt der Gemeinschaft Sant’Egidio in Italien.

Spitzel an Bord

Die Quellen für die Ermittlungen gegen die Humanitäre Hilfsorganisation Jugend Rettet aus Teltow werden immer dubioser.

„Identitäre“ bedrohen Journalisten

Auf letzter Strecke wollen es die selbsternannten „Europaverteidiger“ noch einmal wissen.

Erneuter Überfall auf die „Golfo Azzurro“

Gestern Abend ist das Rettungsschiff von Proactiva Open Arms zum zweiten Mal in zehn Tagen rechtswidrigen Übergriffen der sogenannten libyschen Küstenwache ausgesetzt gewesen.

NGOs stellen vorübergehend ihre Hilfsmaßnahmen im Mittelmeer ein

Die in zahlreichen Medien berichtete Intention der libyschen „Regierung der nationalen Einheit“ in Tripolis, eine eigene Search-and-Rescue-Zone einzurichten und darin keine Schiffe unter fremder Flagge zu dulden, hat mehrere Reaktionen hervorgerufen.